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	<title>Anicca-vijja &#187; biblical plague</title>
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		<title>Die biblischen Plagen &#8211; historische Hintergr&#252;nde und Erkl&#228;rungen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
		<category><![CDATA[biblical plague]]></category>

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		<description><![CDATA[The following is written in German as it points to a German broadcast about the biblical plagues in the Old Testament (Book of Moses) that took place in Egypt. (Update 06-09-09: Der zweite Teil war nicht ganz so &#252;berzeugend&#8230; isb. bzgl. der Frage der toten Erstgeburten) Der Sender ZDF sendet derzeit ein interessante dreiteilige Sendung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The following is written in German as it points to a German broadcast about the biblical plagues in the Old Testament (Book of Moses) that took place in Egypt.</p>
<p>(Update 06-09-09: Der zweite Teil war nicht ganz so &uuml;berzeugend&#8230; isb. bzgl. der Frage der toten Erstgeburten)</p>
<p>Der Sender ZDF sendet derzeit ein interessante dreiteilige Sendung aus der Reihe Terra-X &uuml;ber die m&ouml;glichen historischen Hintergr&uuml;nde der biblischen Plagen im &Auml;gypten. Die daraus entstandene Geschichte ist im Alten Testament &uuml;ber den Auszug des Volkes Israel aus &Auml;gypten bekannt (unter der Schirmherrschaft von Moses als Propheten/ vgl. Buch Moses Kapitel 7). Wie die Sendung Terra-X &uuml;ber die <a href="http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,7596060,00.html?dr=1" target="_blank">biblischen Plagen</a> berichtet, werden diese mit einer riesigen Umweltkatastrophe im Zuge des Ausbruch eines Vulkanes in Griechenland und anderen &ouml;kologischen Ver&auml;nderungen in einen direkten Zusammenhang gebracht. Damit bek&auml;men</p>
<ul>
<li>gef&auml;rbtes und vergiftetes Wasser im Nil</li>
<li>Froschplage</li>
<li>Stechm&uuml;cken</li>
<li>Ungeziefer (Stechfliegen)</li>
<li>Seuchen</li>
<li>die Bildung von Geschw&uuml;ren bei Mensch und Tier</li>
<li>besonders gro&szlig;e Hagelk&ouml;rner</li>
<li>Heuschrecken</li>
<li>Verdunkelung des Himmels</li>
</ul>
<p>eine historische Begr&uuml;ndung. Infolgedessen wurden vor allem Ernten vernichtet, Tiere und Menschen get&ouml;tet und Hungersn&ouml;te brachen aus. Solche schweren Ereignisse werden i.A. von innenpolitischen  Problemen begleitet und der Aus&uuml;bung wechselseitiger Gewalt und anderer schwerer Straftaten. Als Ausl&ouml;ser der Plagen werden tats&auml;chlich existente Umweltkatastrophen angef&uuml;hrt. In K&uuml;rze besagt die These, dass durch den Ausbruch eines Vulkanes (auf der griechischen Kykladeninsel Santorin) ~1600 B.C. Tsunamis ausgel&ouml;st wurden, die wiederum zu &Uuml;berschwemmungen f&uuml;hrten und all dies einen gro&szlig;en Einfluss auf die Verbreitung und &ouml;rtliche Ausrichtung von Tieren hatte und sich dies auf viele Umweltfaktoren ung&uuml;nstig auswirkte. Hinzu kommt, dass im Falle von Vulkanausbr&uuml;chen extrem viel Staub und Schadstoffe in die Atmosph&auml;re gelangen und sich sp&auml;ter niederlassen und gleichfalls Auswirkungen zeigen. Je nach Klimaver&auml;nderung wirkt zus&auml;tzlich die j&auml;hrliche &Uuml;berschwemmung des Nils unterschiedlich, teilweise kann es sehr lange Trockenzeiten geben, etc. Plausibel ist, dass ein Vulkanausbruch den &#8216;normalen&#8217; Ablauf der Jahreszeiten l&auml;ngerfristig stark verzerrt und durcheinanderbringt, so dass f&uuml;r Mensch und Tier Leid entsteht.</p>
<p>Bezogen auf die &#8216;Tierplagen&#8217; besagt dies, dass sich etwa Heuschrecken von Hoch- nach Tiefdruckgebieten (sprich Regen) bewegen, sich extrem schnell fortpflanzen und infolgedessen unglaublich viel an Ernte in k&uuml;rzester Zeit vernichten k&ouml;nnen. Ein paar Milliarden Heuschrecken vernichten zig-Tonnen an Nahrung (2g pro Tag pro Heuschrecke, was in etwa ihrem Eigengewicht entspricht). F&uuml;r Stechm&uuml;cken, Ungeziefer und Fr&ouml;sche lassen sich vergleichbare plausible Erkl&auml;rungen finden. Die rote &#8216;blutige&#8217; Verf&auml;rbung bzw. Vergiftung von Wasser (der Fluss Nil) kann auf das Vorhandensein der Burgunderblutalge (ein giftiges Bakterium) und Schadstoffen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden &#8211; und sp&auml;ter auf Tierkadaver (isb. Fische), die tot im Nil herumtreiben. Damit ist der Fluss umgekippt. Die Froschplage l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass Kaulquappen intuitiv das &#8216;Umkippen&#8217; des Flusses sp&uuml;ren, sich schneller entwickeln und alle relativ gleichzeitig das Wasser verlassen. Die Bakterien haben jedoch ihre inneren Organe bereits angefangen zu zerst&ouml;ren, so dass in kurzer Zeit viele Fr&ouml;sche sterben und tot an Land liegen bleiben. Damit fehlen z.B. Stechm&uuml;cken ihre nat&uuml;rlichen Feinde, da auch die Fische sterben. Folglich vermehren diese sich &auml;usserst rasch und zahlreich.</p>
<p>Im Zuge von Tsunamis etwa ist bekannt, dass die vorhandenen (Trink-)Wasservorr&auml;te stark verunreinigt werden (u.a. durch Kadaver, etc.). Eine Folge davon ist das Aufkommen von Seuchen aufgrund vergifteten Wassers. Gleichzeitig entsteht ein Milieu, bei dem sich ebenfalls Stechm&uuml;cken sehr wohl f&uuml;hlen (da fehlende Feinde) und diese sich stark und schnell vermehren k&ouml;nnen. Hagelk&ouml;rner ben&ouml;tigen f&uuml;r ihr Zustandekommen Staub in der Atmosph&auml;re, da reine einzelne Wassertropfen ohne Staub selbst bei vielen Minusgraden noch nicht gefrieren. Mit etwas Staub geht dies ganz schnell. So k&ouml;nnen Hagelk&ouml;rner auch besonders gro&szlig; werden (viel Staub in der Atmosph&auml;re im Zuge des Vulkanausbruches) und beim Hinunterfallen auf die Erde deutlichen Schaden anrichten (was viele Autobesitzer leider kennen). In Extremf&auml;llen k&ouml;nnen Hagelk&ouml;rner Menschen und Tiere t&ouml;ten oder lebensgef&auml;hrlich verletzen. Insofern erscheinen die bisherigen Schlussfolgerungen, die durch Feldforschung in &Auml;gypten und Santorin, anhand von alten Schriften sowie Experimente und Untersuchungen in wissenschaftlichen Labors unterst&uuml;tzt werden (z.B. Datierung von Bims-Gestein mit der Radiokarbonmethode, Experimente zum Zustandekommen von Hagelk&ouml;rnern im eisgek&uuml;hlten Windkanal, Studien zur Verbreitung von Heuschrecken und ihrem Paarungsverhalten, Studien zur Burgunderblutalge und ihrem Einfluss auf Wasserqualit&auml;t und Tiere, etc.) durchaus plausibel und gut begr&uuml;ndet zu sein. Im Falle der biblischen Plagen ist das Buch Mose sozusagen eine recht genaue Beschreibung historisch Fakten. Die Figur Mose findet jedoch keine klare Entsprechung, wobei hierzu unterschiedliche Thesen existieren (etwa bei Laurence Gardner).</p>
<p>Die <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602" target="_blank">ZDF Mediathek</a> erm&ouml;glicht ein nachtr&auml;gliches Anschauen dieser Sendungen am Computer (wer die Sendung nicht sehen konnte). Spannend wird im dritten Teil sein, wie die letzte Plage</p>
<ul>
<li>die T&ouml;tung der Erstgeborenen</li>
</ul>
<p>erkl&auml;rt wird. Vermutlich wird dies &uuml;ber spezielle Funktionen, Handlungen und Aufenthaltsorte der Erstgeborenen erkl&auml;rt, so dass eine &auml;hnliche Katastrophe diese, aber nicht Sp&auml;tergeborene traf. Letztere nahmen vermutlich andere Funktionen, etc. wahr.</p>
<p>Ein biologische Abhandlung zur Biologie der biblischen Plagen wurde 2008 von dem Forscherehepaar <a href="http://www.anna-levinson.de/" target="_blank">Anna und Hermann Levinson </a>geleistet:</p>
<p>Levinson, Hermann und Levinson, Anna (2OO8). <a href="http://www.dgaae.de/html/publi/nachrich/nach22_2.pdf" target="_blank">Zur Biologie der zehn biblischen Plagen.</a> <em>DGaaE Nachrichten</em>, <strong>22 (2)</strong>, 83-102.</p>
<p>Der Artikel ist auf der Homepage der <a href="http://www.dgaae.de/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft f&uuml;r allgemeine und angewandet Entomologie e.V.</a> (DGaaE) zum freien Download erh&auml;ltlich.</p>
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